Ge-STAC – Wer sind wir?

Warum heißen wir Ge-STAC?

Der Name Ge-STAC ist vom Namen ISTAC inspiriert. ISTAC bedeutet: International Survivors of Trafficking Advisory Council.

ISTAC wurde von der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) etabliert. Betroffene können dort offiziell mit der OSZE (ODIHR) zusammenarbeiten, um gemeinsam Lösungen in Bezug auf den (staatenübergreifenden) Menschenhandel und Hilfe für Betroffene zu erarbeiten.

Die Rechtswissenschaftlerin und Gründerin von Ge-STAC, Sandra Norak, wurde als eines von 21 Mitgliedern in die ersten 2 Jahre dieses Betroffenenrates gewählt. Die zu diesem Zeitpunkt dort ausgeübte ethische und wichtige Form von Inklusion von Betroffenen möchte sie, zusammen mit anderen Betroffenen, fördern und erweitern.

Ge-STAC ist komplett unabhängig von ISTAC und der OSZE. Bei Ge-STAC geht es um Aufklärung und Prävention, um Veränderung und einen ethischen Umgang mit Betroffenen, um eine ethische Inklusion von Betroffenen im Rahmen einer zivilgesellschaftlichen Organisation. Es geht um einen umfassenden und ganzheitlichen Ansatz in der Bekämpfung von Menschenhandel und Ausbeutung und der Schaffung von Lebensperspektiven für ein Leben nach der Ausbeutung: Mit Betroffenen für Betroffene.

Sandra Norak, Bild: Verena Müller

Wer sind wir?

Ge-STAC ist eine Organisation von Betroffenen für Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung.

Alle, die bei uns sind, sprechen und agieren aus gelebter Erfahrung heraus.

Wir haben verschiedene Nationalitäten, wohnen in unterschiedlichen Ländern und waren in Deutschland und/oder in anderen Ländern von Menschenhandel und Ausbeutung betroffen. Unsere Expertise ist vielfältig und länderübergreifend.

Wir sind unabhängig und richten den Blick allein auf das, was uns wichtig ist.

Da die derzeit Betroffenen von Ge-STAC als Frauen und Mädchen von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und der sexuellen Ausbeutung in der Prostitution betroffen waren, liegt die besondere Expertise und der besondere Fokus von Ge-STAC momentan in diesem speziellen Bereich. Unserer Erfahrung nach ist die absolute Mehrheit der in der Prostitution tätigen Personen von sexueller Ausbeutung durch Dritte betroffen (Menschenhändler/Zuhälter). Speziell im Bereich der Prostitution kann sich unseren Einsichten und unseren Erkenntnissen nach eine Ausbeutungslage aber auch durch die Ausnutzung von speziellen Vulnerabilitäten wie Vortraumatisierungen und persönlichen und wirtschaftlichen Zwängen ergeben – durch Sexkäufer/Freier, Bordellbetreiber oder andere Akteure. Wir differenzieren zwischen verschiedenen Bereichen, Stufen und Intensitäten in den unterschiedlichen Formen der Ausbeutung, wir verharmlosen aber keine einzige Form der Ausbeutung. Wir halten es für notwendig, eine angemessene Sprache für das zu verwenden, was wir in diesem System erfahren haben, um keine Form der Gewalt unsichtbar zu machen.

Wir möchten eine große Plattform mit vielen Kooperationen schaffen. Einerseits zur Aufklärung, aber langfristig auch, um Betroffenen helfen und Lebensperspektiven schaffen zu können – für das Leben “Danach”. Die Hilfen beschränken sich oft nur auf Schutzhäuser oder das „Herauskommen“, aber das genügt leider nicht. Es ist häufig so, dass Betroffene in die Ausbeutung zurückfallen, weil sie kein „Danach“ für sich finden und mit den Folgen der Ausbeutungszeit allein gelassen werden. Wir möchten mithelfen, ein „Danach“ zu schaffen. Unser Ziel ist es daher, mit vielen Menschen, Organisationen und Institutionen zu kooperieren. Wenn du/Sie uns unterstützen möchtest/möchten, bitte hier klicken.

Wir wünschen uns Menschen, die nicht nur unsere Geschichte hören möchten, sondern uns dabei helfen, tatsächlich zu verändern, was bedeutet, Projekte von uns zu unterstützen und auch gemeinsam mit uns zu starten.

Wir möchten auch einen Platz schaffen, an dem sich Betroffene verstanden fühlen, an dem wir helfen können und an dem geholfen wird. Gemeinsam sind wir stark!

Wir möchten gegen Menschenhandel und  Ausbeutung ankämpfen und aussprechen, was unter anderem in Deutschland, aber auch in den Grenzgebieten, im osteuropäischen Ausland sowie auch international wirklich tagtäglich geschieht.

Werdet Teil unserer Mission:

Bitte hier klicken!

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